Forschungslabor

Bosch-Forschungsstiftung

Forschung fördern.
Zukunft gestalten.

Seit 1986 fördert die Bosch-Forschungsstiftung die Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften und in den technischen Wissenschaften.

 
Unser Fokus: Grundlagenforschung, die Zukunft gestaltet – von Big Data und Machine Learning über intelligente Materialien bis hin zu innovativer Medizintechnik. Unser Ziel ist nicht nur neues Wissen zu schaffen, sondern wir fördern vor allem Projekte, die konkrete Lösungen für die Herausforderungen von morgen entwickeln und das Potenzial haben, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern.

Wir stellen vor: Unsere Stipendiatin Helena Schulz-Mirbach

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Helena Schulz-Mirbach (Video)
Helena Schulz-Mirbach ist PhD-Studentin am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg und beschäftigt sich mit der Künstlichen Photosynthese, die viel leistungsfähiger ist als der natürliche Prozess.

Inspiriert von der Natur, gemacht für die Zukunft: Unterstützt von der Bosch-Forschungsstiftung beschäftigt sich Helena Schulz-Mirbach mit der künstlichen Fotosynthese. Im Team hat sie den THETA-Zyklus entwickelt – einen biologischen Prozess, der lebende Zellen befähigt, CO₂ effizienter zu binden und in nützliche Stoffe umzuwandeln. Ihre Forschung eröffnet Wege, wie sich Klimaschutz und industrielle Nutzung verbinden lassen.

 

Wie wir fördern

2004 hat die Bosch-Forschungsstiftung ihr Stipendienprogramm gestartet und damit ihre Bemühungen um den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Grundlagenforschung in Naturwissenschaften und Technik intensiviert. Die Stiftung fördert Themen, die sie selbst festlegt, an Spitzenforschungsinstituten und damit verbunden herausragende Doktorandinnen und Doktoranden bei ihren Promotionsvorhaben.

  • Finanzielle Förderung: Ermöglicht Freiheiten in Projekt und Promotion und dient dem Gemeinwohl durch die Förderung von Wissenschaft und Forschung.
  • Mentoring durch Expertinnen und Experten: Persönliche Begleitungen der Geförderten durch Vertreterinnen und Vertreter der Bosch-Forschungsstiftung und der Robert Bosch GmbH liefern wertvolle Impulse aus der Praxis.
  • Netzwerk und wissenschaftlicher Austausch: Interdisziplinäre Vernetzung mit anderen Geförderten und Alumni initiiert neue Forschungsideen und schafft bereichernde Verbindungen.
  • Plattform "Präsentationsveranstaltung": Jährlich stellen die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Forschungsprojekte dem interdisziplinären Fachpublikum vor.
Präsentationsveranstaltung am 18. März 2026
Präsentationsveranstaltung mit von der Bosch-Forschungsstiftung Geförderten am 18. März 2026 am Bosch-Forschungsstandort Renningen

 
Die Bosch-Forschungsstiftung fördert gemeinnützig Projekte der Grundlagenforschung an ausgesuchten Spitzenforschungsinstituten im Rahmen von regelmäßig wechselnden Schwerpunktthemen, die der Vorstand festlegt.

Es gibt derzeit keine Ausschreibungen. Bewerbungen werden nicht entgegengenommen. Die Stiftung realisiert ihr Förderprogramm aus den Erträgen ihres Stiftungsvermögens und mit Spenden der Robert Bosch GmbH.

 

Forschung mit Wirkung: Einblick in unsere Förderaktivitäten

Eine "Impfung" gegen Krebs zu entwickeln, ist das Ziel von Ana Marcu

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Video mit Ana Marcu
Ana Marcu hat vier Jahre lang an der Kartierung von bestimmten Molekülen auf der Oberfläche von Zellen im Brustkrebs gearbeitet – und damit an neuen, vielversprechenden Therapiemöglichkeiten.

Stephan Rauschenbach war mit seinem Promotionsvorhaben der erste Stipendiat der Bosch-Forschungsstiftung.

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Stephan Rauschenbach über molekulare Elektronik (Video)
Prof. Dr. Stephan Rauschenbach, der heute am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung und an der Oxford University arbeitet, berichtet aus seinem Förderprojekt, bei dem es um molekulare Elektronik ging.

So fördert und wirkt die Bosch-Forschungsstiftung

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Imagefilm der Bosch-Forschungsstiftung

Stiftungsvermögen
ca. 9 Mio. Euro

Fördervolumen
ca. 900.000 Euro


Wer wir sind

Der ehrenamtliche Vorstand der Bosch-Forschungsstiftung entscheidet einmal im Jahr über die Verwendung der Stiftungsmittel und überzeugt sich im Rahmen der Präsentationsveranstaltung persönlich von den geförderten Promotionsprojekten.

  • Dr. Udo-Martin Gómez (Vorsitzender)
    Bosch Forschung
  • Dr. Michael Kessler (stellv. Vorsitzender)
    Bosch Forschung
  • Dr. Volker Meyer-Guckel
    Stifterverband
  • Ann-Katrin Schröder-Kralemann
    Stifterverband

 

40 Jahre Bosch-Forschungsstiftung – ein Rückblick

1986 Die Robert Bosch GmbH, Gerlingen, feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass errichtet sie unter dem Dach des Stifterverbandes die Robert Bosch Jubiläumsstiftung.
1997 Um die Leistungen zu würdigen, die Professor Hans L. Merkle als Vorsitzender der Geschäftsführung für die Robert Bosch GmbH erbracht hat, spricht sich die Stifterin im Einvernehmen mit dem Stiftungsvorstand dafür aus, die Stiftung nach ihm zu benennen. Fortan trägt sie den Namen Hans L. Merkle-Stiftung.
2004 Beginn des Stipendienprogramms für die Spitzenforschung in Naturwissenschaft und Technik zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
2016 Neuer Name zum 30-jährigen Jubiläum: Die Stiftung heißt fortan Bosch-Forschungsstiftung, um sowohl die Verbundenheit mit der Stifterin als auch den Stiftungszweck – Förderung der Wissenschaft und des wissenschaftlichen Nachwuchses – zu betonen.
2026 Die Bosch-Forschungsstiftung wird 40 Jahre alt.

 
In den vergangenen 40 Jahren hat die Bosch-Forschungsstiftung viel bewegt. Seit Errichtung des Programms für die Spitzenforschung in Naturwissenschaft und Technik hat sie über 70 Stipendiatinnen und Stipendiaten im In- und Ausland gefördert. Heute besitzt die Bosch-Forschungsstiftung ein herausragendes, auch internationales Netzwerk– sie baut Brücken zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, zwischen Disziplinen und Generationen.

 

Kontakt

Jasmin Langosch

Jasmin Langosch

ist Stiftungsmanagerin im DSZ-Regionalbüro Stuttgart.

T 0711 12029-106

E-Mail senden

Deutsches Stiftungszentrum

Königstraße 7
70173 Stuttgart